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Werteerziehung ist ein elementarer Baustein des Erziehungsauftrags der Schule und somit Bestandteil jeder pädagogischen Arbeit.

Werteerziehung muss ein gemeinsames Anliegen sein! Deshalb fordert das Leitbild der Carl-Steinmeier-Mittelschule Hohenbrunn von allen Mitgliedern der Schulfamilie

eine Kultur der Anerkennung.

Wir leben ein von Akzeptanz und Achtung geprägtes Miteinander, woraus Kraft und Motivation geschöpft werden sowie Selbstwertgefühl, Souveränität und letztendlich auch Leistung erwachsen können.

Werteerziehung konkret

Die Arbeitsgemeinschaft Schulradio hat sich hierzu Gedanken gemacht und dem Thema „Respekt“ eine ganze Sondersendung gewidmet.

Der Anstoß hierfür kam von den Schülern selbst, was zeigt, dass Rücksichtnahme, Respekt und Toleranz nicht nur Werte sind, zu denen die Lehrer erziehen wollen, sondern dass diese auch von den Schülern selbst gewünscht und eingefordert werden. Dass das Zusammenleben in unserer Schulfamilie, bestehend aus fast 400 Schülern und über 50 Lehrpersonen, nicht immer reibungslos ablaufen kann, versteht sich von selbst. Ziel der Radiosendung war, häufig wiederkehrende Szenen des Schulalltags aufzugreifen, näher zu beleuchten und ein Bewusstsein für einen respektvollen Umgang zu schaffen.

Mit großem Engagement machten sich die Schüler an die Arbeit. Zunächst ging es in einer kurzen Spielszene um ein typisches Phänomen: Das Rempeln, Schubsen und Vordrängeln am Pausenverkauf. Dann wurde Live-Reporter Amir direkt ins Pausengeschehen geschickt, der sogleich von einigen Gegebenheiten berichten konnte: körperlicher Einsatz im Kampf um einen Platz am Kicker, Streit um die Plätze auf der Heizung, verbotenes Schneeballwerfen und am Ende der Pause ein unaufgeräumter Mittagstisch und ein zugemüllter Boden. Am Ende seiner Live-Reportage stellte Amir die eindringlichen Fragen an seine Mitschüler: „Was ist los mit euch? Wollt ihr nicht alle mehr Respekt?“ Auch die Moderatoren bohrten noch einmal nach und betonten, dass sich doch jeder darüber ärgert, wenn er geschubst, weggestoßen oder beschimpft wird und dass man es daher auch selbst unterlassen sollte. Im weiteren Verlauf der Sendung wurde der Begriff Respekt definiert und mit Beispielen erklärt. Auch bei einer Umfrage zur Frage „Was bedeutet für dich Respekt?“ machten sich die Schüler viele Gedanken:  „Zu jedem nett sein, ihn aber nicht mögen müssen. Ihn trotzdem zu respektieren.“ „Zu Älteren nett sein und nicht frech.“ „Dass man immer höflich miteinander umgeht“. Auch die Lehrer kamen in der Sendung zu Wort. Frau Landthaler, Frau Streng, Frau Steiner und Frau Spindler erklärten, was Respekt für sie und im Allgemeinen bedeutet und wie sich der Respekt der Schüler im Laufe der Zeit gewandelt hat. „Alle verdienen Respekt und haben das Recht wertschätzend behandelt zu werden. Wir müssen alle immer wieder an uns arbeiten, dass wir immer wieder daran denken, den Menschen respektvoll zu begegnen.“ Mit dieser Aussage wies Frau Landthaler nochmals eindringlich auf die Wichtigkeit des respektvollen Umgangs hin.

In seinem Blog „grantelte“ der „Aggro Turf“ Amir in gewohnt witziger Manier anschließend über Respektlosigkeit gegenüber Älteren, Mobbing im Internet und das Auslachen von Mitschülern. Der schwungvolle Song „RESPECT“ von Aretha Franklin und dessen Übersetzung rundeten das Thema der Sendung ab.

Werteerziehung ganz im Sinne der wöchentlichen Radiosendung:

                                         Von Schülern  -   für Schüler!