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Gebundener Ganztag - Schule als Lern- und Lebensraum!

Um Eltern und Erziehungsberechtigten eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, den Schülerinnen und Schülern mehr Chancengleichheit und individuelle Förderung zu ermöglichen, wurde ein Ganztagszug von der  5. – 9. Jahrgangsstufe eingerichtet.  

Mittels einer gut angelegten Rhythmisierung des verlängerten Unterrichtstages wird die Schule für unsere Kinder und Jugendlichen zu einem  angenehmen und sinnvoll genutzten Lern- und Lebensraum. Der Pflichtunterricht verteilt sich auf vormittags und nachmittags, d.h. Lern- und Übungsstunden, Freizeitaktivitäten und Fördermaßnahmen aus dem musischen, sportlichen, kreativen und sprachkulturellen Bereich sowie Praxisangebote aus der Berufsorientierung, Umwelt- und Gesundheitserziehung stehen im Wechsel. Durch differenzierte den Unterricht ergänzende Fördermaßnahmen werden individuelle Arbeits- und Übungsphasen realisiert. Innovative Unterrichtsformen, wie Wochenplanarbeit, verstärkte  Projektarbeit oder  epochaler Unterricht schaffen eine zeitgemäße Lern- und Unterrichtskultur, in der selbstständiges und verantwortungsvolles Handeln unserer Schülerinnen und Schüler intensiviert werden kann. Der 45-Minutentakt wird nach Ermessen der Lehrkraft aufgebrochen und durch Unterrichtsblöcke ersetzt.

Da es sich beim gebundenen Ganztag nicht um einen durch Betreuung ergänzten Schulalltag sondern vielmehr um ein durchgängig rhythmisiertes, ausschließlich von qualifiziertem Personal durchgeführtes Unterrichtskonzept handelt, werden auch die zusätzlichen Arbeitsgemeinschaften der jeweiligen Jahrgangsstufe entsprechend angepasst und orientieren sich zum größten Teil an den Schülerwünschen. In der 8. Jahrgangsstufe findet ganzjährig die AG Berufsorientierung statt. Schülererfahrungen und Erlerntes aus berufsorientierenden Projekten sowie zusätzlichen Praktika werden gewinnbringend für alle Schüler der Klasse in den AWT-Unterricht hineingetragen, vernetzt und verarbeitet. In der 9. Jahrgangsstufe bereitet ein Quali-Workshop die Jugendlichen gezielt auf den Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule vor.

 

Folgende Arbeitsgemeinschaften sind uns besonders wichtig:                

„Sport“, „Tanz“, „Musik“, „Theater“              >       Gesunde Kinder lernen besser!

„Schach“                                                    >        Wir steigern die Konzentration!

„Kampfsport“        >        Stark und sicher durch werteorientierten Kampfsport!

„Yoga“/ „Pilates“   >        Entspannung muss sein!

„Fit for life“           >        Selbstständig und verantwortungsbewusst ins Leben!

 

Im Laufe des Schuljahres erhalten AG-Leiter und Schüler passende Plattformen, um Einstudiertes, Erlerntes oder Projekte präsentieren zu können.

 

Im gebundenen Ganztag an bayerischen Schulen ist auch die stärkere Öffnung des Unterrichts unter Einbeziehung qualifizierter externer Fachleute vorgesehen:

Die von den Schülern ausgewählten Arbeitsgemeinschaften externer Kräfte werden in den Tandemklassen 5/6 und 7/8 sowie in der 9. Jahrgangsstufe jeweils in 2 Gruppen durchgeführt. Pro Gruppe finden diese wöchentlich im 1-stündigen Wechsel oder 14-tägig in 90-Minuten-Einheiten statt. Im Laufe eines Schuljahres ist je nach Personal- und Raumsituation mindestens 1 Wechsel vorgesehen. Derzeit nehmen unsere Kinder bzw. Jugendlichen an einer solchen Arbeitsgemeinschaft pro Woche teil. Zielvorstellung von Seiten der Schulleitung und der Steuergruppe „Ganztag“ ist die Implementierung von zwei AG-Blöcken pro Tandem im Stundenplan.

 

Der differenzierte Sportunterricht findet in Neigungsgruppen statt.

Schriftliche Hausaufgaben werden durch Übungseinheiten in der Schule ersetzt. Das Lernen von Vokabeln bzw. von Lernstoff für anstehende Leistungsnachweise ist damit nicht abgedeckt. 

Der Aufenthalt von Montag  bis Donnerstag, 8.00 – 15.45 Uhr, ist verpflichtend. Am Freitag endet der Unterricht spätestens um 13.00 Uhr.                                       

Die 75-minütige Mittagspause gliedert sich in das gemeinsame Mittagessen und die anschließende Freizeit. Die Kosten für das Mittagessen, welches ein wesentlicher Baustein des sozialen Miteinanders ist und von festen Regeln begleitet im Klassenverband eingenommen wird, tragen die Erziehungsberechtigten.

Die Zuweisung von Schülerinnen und Schülern in den gebundenen Ganztag erfolgt durch die Schulleitung. Es besteht kein rechtlicher Anspruch auf Aufnahme in die Ganztagsklasse. 

 

Das Ganztagskonzept der Carl-Steinmeier-Mittelschule Hohenbrunn ist kein starres Gebilde. Es wird stets evaluiert und optimiert.